Papierfabrik H.

Als ich im April über den ausgebrannten Zug gestolpert bin habt sich ein gewisses Grundinteresse entwickelt den Verfall zu dokumentieren. Dabei bin ich dann nach etwas Googlen auf die Papierfabrik H. gestoßen. Die Adresse herauszufinden war jetzt nicht so das Problem. Entweder hatte ich glück oder wir reden hier von einem offenen Geheimnis.

 

Auf jeden Fall bin ich dann als mein Urlaub rum war dort vorbeigefahren um ein paar Schnappschüsse mitzunehmen. Relativ schnell habe ich dann auch die Papierfabrik gefunden nur mit der Einfahrt tat ich mich erst schwer. Ich bin voller Elan erst einmal zielgerichtet dran vorbei gerauscht. Als ich die Fabrik dann von der Hauptstraße aus sehen konnte war keine Einfahrt mehr zu sichten. Dumm gelaufen. Also umgedreht und mit etwas mehr Vorsicht die Straßen begutachtet und dann hat mich mein Bauchgefühl direkt zum Ziel geführt.

 

Als ich dann langsam in den Fotorausch verfiel kam die böse Überraschung. Dort hatte wohl jemand ein Lagerhaus gemietet. Dieser Herr fragte mich dann, "HEY! Was machen SIE den hier?" und da ich nun mal von Natur aus ehrlich bin hab ich so freundlich wie mir nur möglich den guten Herren gegrüßt und antwortete mit, "Ich finde den Ort hier hoch interessant und Fotografisch wertvoll. Hier kann man richtig schöne Bilder machen.". Nach ein paar weiterführenden Sätzen haben wir uns darauf einigen können das wenn ich sofort abhauen würde er die Sache vergessen würde. Dies habe ich mir an der Stelle auch nicht zwei mal sagen lassen. Beim Zusammen legen des Statives noch eine aufrichtige Entschuldigung und dann so schnell wie möglich zum Auto den Heimweg antreten.
Eigentlich war das sogar gut. Der Rückweg hat sich durch Stau und so so dermaßen in die Länge gezogen das ich erst in der tiefen Nacht wider zu Hause war. Geplant war ca 20:00 Uhr.

 

Egal. Ich schweife ab.

 

Viel Spaß mit den Fotos.

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